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SUP motor kit installation: Subnado quick-release mount being fitted to a paddle board with a hex key

Paddle Board motorisieren: SUP-Motor-Kits erklärt

Paddle Board motorisieren: SUP-Motor-Kits erklärt

Ein Stand-up-Paddle-Board muss nicht mit Paddelkraft allein auskommen. Klemmt man einen kompakten Unterwasser-Scooter unter den Rumpf, fährt dasselbe Board weiter, wenn die Schultern müde sind, hält seine Linie gegen Wind und Strömung und trägt ein Kind oder einen Hund auf der Nase, ohne dass jeder Meter einen Paddelschlag kostet. Dieser Leitfaden erklärt, wie SUP-Motor-Kits funktionieren, welche drei Montagewege es für ein Board gibt, das Sie bereits besitzen, welche Geschwindigkeiten realistisch sind und welche Akkuregeln Sie kennen sollten, bevor Sie damit verreisen.

Kann man einen Motor an ein Paddle Board bauen?

Ja, und dafür braucht es kein eigens gebautes Elektro-Board. Ein Nachrüst-Kit befestigt einen kleinen elektrischen Antrieb an Ihrem vorhandenen SUP, meist an der Finnenbox oder über eine am Rumpf fixierte Halterung. Der Waydoo Subnado verfolgt genau diesen Ansatz: ein kompakter Unterwasser-Scooter mit Schnellverschluss-Klemmsystem, sodass dieselbe Einheit, die Sie beim Schnorcheln zieht, unter einem Paddle Board als Antrieb verriegelt werden kann. Falls Unterwasser-Scooter für Sie ganz neues Terrain sind, erklärt unser Sea-Scooter-Guide die Grundlagen.

Die Gründe, aus denen Rider ein SUP motorisieren, sind praktischer Natur:

  • Distanz. Ein Motor erweitert die Reichweite einer Session, weil der Rückweg nicht mehr in Schulterkraft eingeplant werden muss.
  • Wind und Strömung. Genau dort, wo aus einer entspannten Rückfahrt harte Arbeit wird, zahlt sich ein gleichmäßiger Schub als Sicherheitsreserve aus.
  • Passagiere. Ein Kind oder ein Hund auf der Nase bringt Gewicht und Widerstand mit. Zusätzlicher Schub hält den Ausflug entspannt, statt ihn zum Training zu machen.
  • Angeln und Fotografie. Wenn die Hände mit Rute oder Kamera beschäftigt sind, hält der Motor die Position und legt die Strecke für Sie zurück.

Was ist ein SUP-Motor-Kit?

Ein SUP-Motor-Kit bündelt Antrieb und Montagematerial in einer Box. Das Subnado SUP Kit kombiniert eine Subnado-Einheit mit dem Schnellverschluss-Montagesystem und passt an Paddle Boards, Surfboards und Boogieboards. Der Scooter trägt einen fest verbauten 98-Wh-Lithium-Akku, flugtauglich, und unterstützt 100-W-USB-C-Schnellladen, lädt also am selben Ladegerät wie ein modernes Notebook. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung kostet das Kit 439 Euro im Waydoo Europe Store, mit einer Zweier-Option, wenn Sie auf einem größeren Board zwei Antriebe möchten.

Zwei Rider tragen Waydoo Subnado Unterwasser-Scooter am Ufer entlang

Drei Montagewege: SUP Kit, Board Bracket und Finnenbox-Mounts

Welcher Weg sinnvoll ist, hängt davon ab, ob Sie bereits einen Subnado besitzen und welches Board Sie fahren:

Montageweg Passend für Preis inkl. MwSt.*
Subnado SUP Kit Komplettpaket, Scooter plus Halterung, für Paddle Boards, Surfboards und Boogieboards 439 Euro
Subnado Board Bracket Kompatible SUPs, Kajaks, Surfboards und Bodyboards, für Rider, die bereits einen Subnado besitzen 45 Euro
Subnado Slide-in Fin Box Mount Aufblasbare Paddle Boards mit Slide-in-Finnenbox 83 Euro
Waydoo US Fin Box Mount Hardboards und Paddle Boards mit US-Finnenbox 48 Euro

*Preise zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Die Finnenbox-Mounts sind eine unkomplizierte Lösung, wenn Ihr Board die passende Box hat: Sie nutzen den vorhandenen Finnenschlitz, es wird also nichts an den Rumpf geklebt oder geschnallt. Das Board Bracket deckt Boards ohne nutzbare Finnenbox ab. Alle verbinden sich über dieselbe Schnellverschluss-Klemme, das heißt ein Scooter zieht Sie an einem Tag durch eine Schnorchel-Session und treibt am nächsten Ihr Paddle Board an.

Wie schnell fährt ein motorisiertes SUP?

Zuerst die ehrlichen Zahlen. Waydoo gibt für zwei zusammen laufende Subnado-Einheiten eine Höchstgeschwindigkeit von 2 m/s an, also etwa 7 km/h; für den Subnado Lite allein sind 1,4 m/s angegeben, rund 5 km/h. Die tatsächliche Geschwindigkeit hängt vom Gewicht des Riders, vom Board und von den Wasserbedingungen ab, und ein beladenes Touring-Board liegt tiefer im Wasser als ein Schwimmer.

Diese Werte liest man am besten als zügiges Paddeltempo, das Sie ohne eigenen Krafteinsatz beliebig lange halten können, nicht als Gleitfahrt. Ein motorisiertes SUP ist kein Jetski; der Wert liegt darin, bei Gegenwind trocken und aufrecht einen gleichmäßigen Kurs zu halten, lange nachdem Rider ohne Antrieb umgedreht haben. Wer mehr Schub will, fährt zwei Einheiten nebeneinander auf einem Board Bracket-Setup, und auf diese Doppelantriebs-Variante bezieht sich der Wert von 2 m/s.

Elektroantrieb fürs Paddle Board: Schritt für Schritt einrichten

  1. Halterung montieren. Der Slide-in Fin Box Mount schiebt sich in den Finnenschlitz eines kompatiblen aufblasbaren Boards; die US-Variante wird in die Finnenbox eines Hardboards geschraubt; das Board Bracket wird gemäß Anleitung mit den mitgelieferten Hochleistungs-Klebepads am Rumpf befestigt. Für die Finnenbox-Mounts genügt ein Inbusschlüssel.
  2. Subnado einklemmen. Die Schnellverschluss-Klemme verriegelt die Einheit in Sekunden auf der Halterung und löst sie am Ende der Session ebenso schnell.
  3. Steuerung verlegen. Der kabelgebundene Daumen-Controller reicht bis aufs Deck, sodass die Gashand am Paddel bleibt.
  4. Vor der ersten Fahrt laden. Geladen wird per USB-C mit bis zu 100 W; der Subnado Standard ist in etwa 1,2 Stunden voll.
  5. Im flachen Wasser testen. Stellen Sie sich hüfttief ins Wasser, lassen Sie den Motor kurz laufen und prüfen Sie Schubrichtung und Sitz der Klemme, bevor es hinausgeht.
  6. Nach Salzwasser abspülen. Eine Süßwasserspülung nach jeder Session im Meer hält Propeller und Klemmteile gängig.

Waydoo Subnado Lite Unterwasser-Scooter, einhändig am Wasserrand gehalten

Akkuregeln für SUP-Motoren: Fliegen und Laden

Die Akkuregeln für ein motorisiertes SUP betreffen ausschließlich den Scooter, denn das Board selbst führt keine Elektronik. Der Subnado Standard, der Lite und die Einheit im SUP Kit tragen jeweils einen fest verbauten 98-Wh-Lithium-Akku, der unter der 100-Wh-Grenze liegt, die die meisten Airlines für Lithium-Akkus im Handgepäck ansetzen. Deshalb ist der Subnado Lite, zum Zeitpunkt der Veröffentlichung 399 Euro, das Modell, das Rider auf Reisen mitnehmen: das aufblasbare SUP ins Frachtgepäck, der Motor in die Kabine. Akkus gehören ins Handgepäck, niemals in aufgegebenes Gepäck, und die Airline hat immer das letzte Wort, klären Sie es also vor dem Flug. Das vollständige Bild zu Airlines, Regeln, Packen und Modellwahl finden Sie in unserem Guide zu Unterwasser-Scootern zum Schnorcheln und Reisen.

Welches Setup passt zu Ihnen?

Wer bei null anfängt, bekommt mit dem SUP Kit für 439 Euro Scooter, Halterung und Klemme in einer Box. Wenn Sie bereits einen Subnado besitzen, fehlt nur noch ein Board Bracket für 45 Euro oder der Finnenbox-Mount, der zu Ihrem Board passt. Wenn Ihr Paddeln am Ende eines Fluges stattfindet, machen Gewicht und kabinentauglicher Akku des Lite ihn zur Reisewahl. Und wenn Sie den Schub lieber erst spüren möchten, bevor Sie entscheiden, ist das Händlernetz der richtige Startpunkt.

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Weiterlesen: unser Guide zu Unterwasser-Sea-Scootern und die Unterwasser-Scooter, die Rider mit auf Reisen nehmen.

Häufige Fragen

Kann man einen Motor an ein Paddle Board bauen?

Ja. Ein Nachrüst-Kit wie das Waydoo Subnado SUP Kit befestigt einen kompakten Unterwasser-Scooter an einem Board, das Sie bereits besitzen, über eine Schnellverschluss-Halterung an der Finnenbox oder am Rumpf. Ein eigens gebautes Elektro-Board ist nicht nötig.

Wie schnell fährt ein Paddle Board mit Motor?

Waydoo gibt 2 m/s (etwa 7 km/h) mit zwei zusammen laufenden Subnado-Einheiten an und 1,4 m/s (rund 5 km/h) für einen einzelnen Subnado Lite. Die tatsächliche Geschwindigkeit hängt vom Gewicht des Riders, vom Board und von den Wasserbedingungen ab.

Darf man einen SUP-Motor-Akku im Flugzeug mitnehmen?

Der Subnado Standard, der Lite und das SUP Kit tragen jeweils einen fest verbauten 98-Wh-Lithium-Akku, der unter der 100-Wh-Grenze liegt, die die meisten Airlines für Lithium-Akkus im Handgepäck ansetzen. Nehmen Sie ihn mit in die Kabine, niemals ins aufgegebene Gepäck, und klären Sie es vor dem Flug mit Ihrer Airline.